Aktuelle Impfaktionen

 

Die Mythen der Impfgegner

 

Erfolg von Impfprogrammen in Zahlen

Der Erfolg von Impfprogrammen
am Beispiel der Masernimpfung

Die Masern-Impfung kann Todesfälle und
bleibende Schäden verhindern

Die Masern-Epidemie in Salzburg im Frühjahr 2008 hat viele ÖsterreicherInnen aufhorchen lassen. Nur die relativ hohe Masern-Durchimpfungsrate von rund 90% ist dafür verantwortlich, dass die Verbreitung der Krankheit letztlich nicht eskalierte. Folgende Hochrechnungen und Fakten veranschaulichen, welchen Erfolg Impfprogramme in Zahlen mit sich bringen:

 

  • In den Jahren 1990 bis 2007 wurden in Österreich durch die Masern-Schutzimpfung rund 360 Fälle von akuter Masern-Enzephalitis (Gehirnentzündung) verhindert, die bei rund einem Drittel der Betroffenen bleibende Schäden verursacht.
  • Ohne Einführung der Masern-Mumps-Röteln-Schutzimpfung hätte es seit 1990 rund 1.300.000 Masernfälle sowie 12.570 Spitalseinweisungen wegen Masernerkrankungen in Österreich gegeben.
  • In den Jahren 1990 bis 2007 konnten in Österreich mindestens 130 Todesfälle durch die Masern-Schutzimpfung verhindert werden.
  • SSPE (subakut sklerosierende Panenzephalitis) ist eine der möglichen Komplikationen der Masern, die immer tödlich verläuft. In Österreich gab es 20 Fälle seit 1995. 18 Kinder sind bereits gestorben. Auch diese Todesfälle wären durch eine Schutzimpfung vermeidbar gewesen. Diese Kinder waren nicht gegen Masern geimpft, sondern haben eine natürliche Masernerkrankung durchgemacht – mit den schlimmsten möglichen Folgen.

 

Impfschäden versus Masernkomplikationen ohne Masernimpfung
in Österreich 1990 –2007

anerkannte Impfschäden
anerkannte Impfschäden mit Dauerleistung

verhinderte Komplikationen
verhinderte Komplikationen der Masern

0

130 Tote

0

360 Fälle von akuter Masern-Enzephalitis

0

108 neurologische Dauerschäden nach Enzephalitis

Quelle: Zenz, Werner: Risiko-Nutzen von Schutzimpfungen. Vortrag anlässlich des 17. Österreichischen Impftags, Salzburg, 04.04.2008

 

In den Jahren 1990 bis 2007 wurden in Österreich durch die Masern-Schutzimpfung mindestens 130 Todesfälle sowie 360 Fälle von akuter Masern-Enzephalitis verhindert, die bei rund einem Drittel der Betroffenen bleibende Schäden verursachen hätte können. Dem gegenüber stehen 0 anerkannte Dauerschäden durch die Impfung. Wären 95% der Bevölkerung geimpft, gäbe es in Österreich keine Masern mehr.