Aktuelle Impfaktionen

 

Die Mythen der Impfgegner

 

Erfolg von Impfprogrammen in Zahlen

Impfen als Verantwortung

Durch Impfen könnten manche Krankheiten bald für immer der Vergangenheit angehören

Manche Erkrankungen wie z. B. Kinderlähmung, Hepatitis B, Masern und Keuchhusten können nur von Mensch zu Mensch übertragen werden. Sie könnten ausgerottet werden, wenn sich genügend Menschen dagegen impfen ließen. Ab einer gewissen Durchimpfungsrate der Bevölkerung findet der Erreger – wenn sich dieser ausschließlich im Menschen („Wirt“) vermehren kann – immer weniger Personen, die infiziert werden können. Schließlich kann der Krankheitserreger nicht mehr zirkulieren und eine sogenannte „Herdenimmunität“ entsteht.

Die Entscheidung für oder gegen eine Impfung hat daher nicht nur für den Einzelnen Konsequenzen. Die Masern-Epidemie in Salzburg im Frühling 2008 zeigte deutlich, was geschieht, wenn Impfungen verweigert werden.

 

Hohe Durchimpfungsraten schützen den Einzelnen und die Allgemeinheit

In Österreich liegt die Durchimpfungsrate gegen Masern bei ca. 90%. Wären 95% der Bevölkerung geimpft, gäbe es in Österreich keine Masern mehr. Der Grund dafür: Bei einer Durchimpfungsrate von 95% wären 19 von 20 Personen vor dem Masern-Virus geschützt. Das Virus könnte jedoch nur dann für längere Zeit in der Bevölkerung bleiben (zirkulieren), wenn sich immer die ungeschützte Person (die/der 20.) infizieren würde. Da dies nicht wahrscheinlich ist, reicht eine sogenannte „Herdenimmunität“ (Impfung der Menschen um die Patientin/den Patienten herum) von 95% in der Praxis aus, damit das Masern-Virus nicht weiterzirkuliert.