Aktuelle Impfaktionen

 

Die Mythen der Impfgegner

 

Erfolg von Impfprogrammen in Zahlen

Impfungen unter besonderen Bedingungen

Reiseimpfungen

Unter bestimmten Umständen können zusätzlich zu den genannten Schutzimpfungen auch andere Impfungen für Sie und Ihr Kind erforderlich sein. So wird etwa vor Reisen in bestimmte Gebiete Süd- und Mittelamerikas sowie Afrikas die Impfung gegen GelbfieberErreger: Gelbfieber-Virus
Übertragungsweg: Durch Stich der Gelbfieber-Stechmücken.
Krankheitsbild: Fieber, grippeähnliche Symptome, Gelbsucht, Leberentzündung. Nach einer Woche rapide Verschlechterung, die bis zum Tod führen kann.
Impfschutz: Einzelimpfstoff; eine Impfung schützt für 10 Jahre; Impfung nur bei Gelbfieberimpfstellen möglich.
empfohlen. Sprechen Sie vor jeder Reise mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt!

 

Impfungen für spezielle Berufsgruppen

Manche Impfungen sind insbesondere für bestimmte Berufsgruppen empfohlen, z. B. die Hepatitis-B-ImpfungErreger: Hepatitis B-Virus
Übertragungsweg: Blut, Sperma und andere Körperflüssigkeiten.
Krankheitsbild: Grippeähnliche Symptome, bei typischem Verlauf: Gelbfärbung der Haut, Dunkelfärbung des Urins oder Lebervergrößerung. Komplikation: chronischer Verlauf, der zu Leberschrumpfung (Zirrhose) oder Leberkrebs führen kann.
Impfschutz: Einzelimpfstoff oder Kombinationsimpfstoffe; Grundimmunisierung sollte im Säuglingsalter abgeschlossen sein, spätestens aber im Jugendalter nachgeholt werden. Zusätzlich wird die Schutzimpfung für bestimmte Berufsgruppen (z. B. medizinisches Personal) und Personen (z. B. Dialyse-PatientInnen, Leberkranke) empfohlen.
für Personal im Gesundheitswesen und anderen Bereichen oder die TollwutimpfungErreger: Lyssa-Virus
Übertragungsweg: durch Speichel eines tollwütigen Tieres.
Krankheitsbild: 1. Phase: Kopfschmerzen, leichtes Fieber, Depressionen. 2. Phase: schmerzhafte Krämpfe der Schlundmuskulatur, Atemstörungen, Atemstillstand, Muskelkrämpfe, Lähmungen; verläuft nach Ausbruch der Erkrankung immer tödlich.
Impfschutz: Einzelimpfstoff; nach Grundimmunisierung muss die Impfung bei Bedarf aufgefrischt werden.
für TierärztInnen. Fragen Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt, ob Ihr Beruf Sie besonderen Risiken aussetzt, vor denen eine Impfung Sie schützen kann!

 

Impfungen rund um die Schwangerschaft

Bei einer geplanten Schwangerschaft sollten die empfohlenen Impfungen idealerweise vor Eintritt der Schwangerschaft durchgeführt werden. Besonders wichtig für Schwangere ist ein aufrechter Impfschutz gegen RötelnErreger: Röteln-Virus
Übertragungsweg: Tröpfcheninfektion
Krankheitsbild: Fieber, hellroter Hautausschlag. Komplikationen: Gelenkentzündung (Arthritis), Gehirnentzündung, Fehlbildung des Embryos bei Erkrankung in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten.
Impfschutz: Kombinationsimpfstoff; 2-Dosen-Immunisierung sollte im Kleinkindalter abgeschlossen werden.
und FeuchtblatternErreger: Varizella-Zoster Virus; Erreger verursacht sowohl Feuchtblattern als auch Gürtelrose (Herpes zoster)
Übertragungsweg: Tröpfcheninfektion bzw. Kontakt mit Bläschen, auch über weite Strecken („mit dem Wind“).
Krankheitsbild: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit und juckende Bläschen. Komplikationen: bakterielle Entzündungen der Haut an aufgekratzten Bläschen, Mittelohr- und Lungenentzündung, Entzündungen des Gehirns, des Kleinhirns oder der Hirnhäute, Früh- und Fehlgeburten bei Erkrankung während der Schwangerschaft, Missbildungen des Ungeborenen.
Impfschutz: Einzelimpfstoff; die Impfung wird für alle ungeimpften 9–17-Jährigen empfohlen, welche noch nicht an Varizellen erkrankt waren.
. Während der Schwangerschaft sollen keine LebendimpfstoffeEin Impfstoff, der aus abgeschwächten Erregern besteht.  angewandt werden, allerdings ist eine Gefahr für das Ungeborene durch eine Impfung eher theoretisch. Sollte durch Zufall eine Lebendimpfung in der Schwangerschaft verabreicht worden sein, ist das kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch! Keiner der in Österreich zugelassenen Impfstoffe birgt für das Ungeborene ein Missbildungsrisiko. Die InfluenzaimpfungErreger: Influenza-Virus
Übertragungsweg: Tröpfcheninfektion
Krankheitsbild: hohes Fieber, Kopf- und Halsschmerzen, Abgeschlagenheit, Husten, Rücken- und Gliederschmerzen. Komplikationen: Lungenentzündung, Entzündung des Herzmuskels oder des Herzbeutels. Kann zum Tod führen.
Impfschutz: Die Impfung muss jedes Jahr neu erfolgen, da die Zusammensetzung des Impfstoffes jedes Jahr von der WHO neu festgelegt wird.
(TotimpfstoffEin Impfstoff, der entweder abgetötete Krankheitserreger oder Bestandteile der Erreger enthält. Manche neuen Impfstoffe bestehen auch nur mehr aus leeren Virushüllen, die keinerlei genetisches Material enthalten (VLP-Virus Like Partikles).) ist für Schwangere ab dem 2. Drittel der Schwangerschaft ausdrücklich empfohlen, da Schwangere besonders schwer erkranken können. Nach der Impfung ist auch ein gewisser Schutz für das Neugeborene anzunehmen. In der Stillperiode sind alle Impfungen möglich, allerdings liegen bezüglich der Varizellen (FeuchtblatternErreger: Varizella-Zoster Virus; Erreger verursacht sowohl Feuchtblattern als auch Gürtelrose (Herpes zoster)
Übertragungsweg: Tröpfcheninfektion bzw. Kontakt mit Bläschen, auch über weite Strecken („mit dem Wind“).
Krankheitsbild: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit und juckende Bläschen. Komplikationen: bakterielle Entzündungen der Haut an aufgekratzten Bläschen, Mittelohr- und Lungenentzündung, Entzündungen des Gehirns, des Kleinhirns oder der Hirnhäute, Früh- und Fehlgeburten bei Erkrankung während der Schwangerschaft, Missbildungen des Ungeborenen.
Impfschutz: Einzelimpfstoff; die Impfung wird für alle ungeimpften 9–17-Jährigen empfohlen, welche noch nicht an Varizellen erkrankt waren.
) - Impfung keine Erfahrungen vor. Lassen Sie sich von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt beraten!